regensburg-basketsEine starke Leistung der Regensburg Baskets über 35 Minuten reichte nicht, um den Tabellen-Zweiten TG Würzburg letztlich zu schlagen. Regensburg führte im letzten Viertel, musste jedoch zusehen, wie die Würzburger 22 der letzten 27 Punkte machten – und somit folgte die 62:77 Niederlage der Baskets in der Königswiesener Halle. „Würzburg hat im letzten Viertel noch mal an Intensität zugelegt, etwas aggressiver verteidigt. Da wird der Druck immer größer, und die Defense immer härter," so Baskets Trainer Markus Höß.

„Würzburg hatte schon einen Haufen solcher Spiele und hat daher die Abgezocktheit, die wir eben nicht haben, weil wir diese engen harten Spiele nicht haben. Uns fehlt da die Erfahrung." Höß ist aber mit der Leistung seiner Mannschaft trotzdem sehr zufrieden, insbesondere nach der knappen Niederlage letzte Woche gegen Tabellenführer BBC Bayreuth II.

„Man merkt schon, dass das Bayreuth-Spiel vor diesem Spiel uns jetzt geholfen hat, gegen Würzburg besser ins Spiel zu kommen. Wir waren eigentlich 35 Minuten immer dran. Das ist wieder ein Fortschritt," so Höß. Und ein riesiger Schritt, wenn man bedenkt, dass Regensburg mit 52:100 bei den Würzburgern beim Saisonauftakt im Oktober verloren hatte.

„Wenn ich das mit dem Hinspiel vergleiche – da waren das Welten!" Mit 21 Punkten von Manuel Pohl und 15 von Alex Okafor ist Würzburg Zweiter in der Tabelle der 2. Regionalliga Südost mit 10 Siegen von 12 Spielen.

Regensburg ist nun Vorletzter mit nur drei Siegen und neun Niederlagen. Top Scorer der Baskets mit 18 Punkten war diesmal Daniel Waldhauser, während Johannes Wießnet 15 Punkte und Fabian Gülich 11 Punkte, der drei Dreipunktwürfe beisteuerten.

„Der Fabi hat ein super Spiel geliefert. Jeder Spieler, der außen gefährlich ist, schafft den Innenspielern natürlich wieder mehr Platz. Das hilft den anderen," so Höß.

Das Spiel war mit 17:17 nach 10 Minuten unentschieden, und Würzburg führte 33:34 zur Halbzeit. Die Regensburg Baskets ließen die Gäste in der zweiten Hälfte nicht davon ziehen, und nach drei Vierteln war das Spiel mit 50:50 ausgeglichen.

Die Baskets führten sogar mit 57:55 bei noch etwa fünf Minuten Spielzeit. Aber die Erfahrung der Würzburger hat sich letztendlich durchgesetzt, und die Regensburger konnten die entscheidenden Würfe nicht treffen, bzw.  die Gäste in der Defensive stoppen.

„Am positivsten ist, dass wir erneut ein gutes Spiel gemacht haben. Dass wir so lange wirklich auf Tuchfühlung waren. Bayreuth war ja immer ein paar Punkte vorne gewesen. Aber Würzburg war ein hin und her. Das war auf jeden Fall gut. Und das stimmt mich positiv, dass wir jetzt langsam unsere Konstanz finden," sagte der Regensburger Coach.

Schlecht sei eben die fehlende Abgezocktheit der Baskets in der Schlussphase. „Aber das gehört zum Lernprozess. Das kommt halt mit der Zeit."