BBVL-Männer unterliegen 76:100 (47:34) beim TuS Jena
Nichts zu holen gab es für die Regionalliga-Basketballer des BBV Leipzig am vergangenen Samstag bei ihrem zweiten Auswärtsspiel. Die Eagles unterlagen dem TuS Jena mit 76:100 (47:34) müssen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. Von Beginn an rannte das Team von BBVL-Trainer Marcus Jandt einem Rückstand hinterher (3:13, 5.) und bekam die treffsicheren Jenaer nicht in den Griff. Hanno Freimuth war einmal mehr Topscorer bei den Eagles mit 25 Punkten.
„Wir hätten heute noch zehn Mal gegen Jena spielen können und hätten nicht gewonnen", musste BBVL-Spieler Andreas Kelm (12 Punkte) nach dem Abpfiff eingestehen. Die nur zu acht angetretenen Jenaer erwischten nicht nur einen guten Start, sondern beeindruckten das gesamte Spiel durch überlegte Angriffe und eine starke Trefferquote. Die Eagles brauchten eine paar Minuten, um in die Partie zu finden, kamen aber durch den erneut starken Hanno Freimuth (25) zum Ende des ersten Viertels auf fünf Punkte heran (18:25). Nach einem erfolgreichen Dreipunktwurf von Andreas Kelm im zweiten Spielabschnitt Betrug der Abstand kurzzeitig sogar nur drei Punkte (28:31, 15.). Doch mit einem 12:0-Lauf zog der Turn- und Sportverein wieder davon (47:34, 20.).
Auch nach dem Seitenwechsel verstanden es die Hausherren, aus der Bedrängnis den freien Mann zu finden oder ihren Größenvorteil im Pick and Roll auszuspielen. Zwar schalteten sich nun auch die Bankspieler der Eagles zunehmend in den Angriff ein, allen voran Maximilian Gürtler, der fünf seiner elf Punkte im dritten Viertel erzielte, doch eigene Fehler wurden von den Jenaern direkt bestraft. Beim Stand von 54:78 (30.) aus Sicht der Leipziger war es auch nebensächlich, dass der Schlussabschnitt ausgeglichen verlief. Erfreulich war hingegen, dass sich alle Spieler des BBVL am Ende in die Punktestatistik eintrugen und die Freiwurfquote der Mannschaft 77 Prozent betrug. Das nächste Spiel findet am 6. November in der Sporthalle Brüderstraße gegen den USV Jena statt.
BBVL: Hanno Freimuth 25 (3 Dreier, 6/7 FW), Andreas Kelm 12 (2 Dreier), Maximilian Gürtler 11, René Kupsch 8, Karim Rouabah 7, Benjamin Troppa 4, Robert Händel 3, Frank Hienzsch, Sebastian Krannich je 2, Kay Schmieder, Christian Reinhardt je 1
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