Regionalliga-Team unterliegt starkem SC Heuchelhof Würzburg mit 52:93 (21:46)
Herzlich Willkommen in der 2. Regionalliga Südost (Staffel Nord) hieß es für den Oberliga- Aufsteiger BBV Leipzig am Sonntag in der Sporthalle Brüderstraße. Die Eagles wurden aber nicht mit Geschenken in Form von Punkten in der Liga begrüßt, sondern mit einer härteren, körperbetonten Spielweise und einer 52:93 (21:46)-Niederlage gegen den SC Heuchelhof Würzburg. Die Mannschaft von Trainer Marcus Jandt tat sich im Angriff schwer, gute Wurfsituationen zu kreieren, und unter dem eigenen Korb hatten die Gäste zu oft leichtes Spiel. Beste Werfer beim BBVL waren Neuzugang Hanno Freimuth mit 17 und Andreas Kelm mit 15 Punkten.
Lediglich das erste Viertel (15:20) konnten die Leipziger gegen den SC Heuchelhof mithalten. Doch im zweiten Abschnitt brachen die Eagles mit 6:26 ein, sodass angesichts der mageren Punkteausbeute zur Halbzeit klar war, wer als Sieger nach Hause fährt. „Wir haben das Spiel vor allem unterm Korb verloren. Da war Würzburg größer und besser“, resümierte Marcus Jandt nach seinem ersten Pflichtspiel als BBVL-Trainer. „Dazu haben wir von außen nichts getroffen und einfache Fehler in der Defense gemacht. Das werden wir kommende Woche im Training kompensieren.“ Hanno Freimuth, trotz Abwesenheit beim Training wegen der Geburt seines Sohnes mit 17 Punkten der beste Eagle, war von der Stärke der Heuchelhofer wenig überrascht. „Als ich Lars Busse ankommen sah, wusste ich, dass es schwierig für uns wird.“ Der 29-jährige Center mit Erstliga-Erfahrung kam als Verstärkung von ProA-Ligist Mitteldeutscher BC nach Würzburg und hatte mit 31 Punkten maßgeblichen Anteil am Erfolg der Gäste.
Kommendes Wochenende geht es für die Eagles zur Reserve des Nürnberger BC, die ihr Auftaktmatch gegen DJK Eggolsheim mit 84:71 für sich entscheiden konnten.
BBVL: Hanno Freimuth 17, Andreas Kelm 15, Christian Reinhardt, René Kupsch je 5, Kay Schmieder 4, Christopher Springsguth, Sebastian Krannich je 2, Benjamin Troppa, Karim Rouabah je 1, Frank Hienzsch, Robert Händel
