Eine miserable Freiwurfquote macht den Eggolsheimern einen Strich durch die Rechnung.
Unter keinem guten Stern stand das Debüt von Coach Aas am gestrigen Sonntag. Bereits im ersten Viertel zeigten Nürnbergs Distanzschützen (insgesamt 14 Dreier) um Rau M. (5 Dreier), dass sie ordentlich Zielwasser getrunken haben. Den Eggolsheimern machte heute, neben der unglücklichen Verletzung von Leistungsträger Lukas Pätzold, die Freiwurfquote (44/18) das Leben schwer. Geschockt von der heftigen Verletzung agierte die Mannschaft noch nervöser als zu vor und so kam es, dass man mit einem Achtpunkterückstand in die Halbzeitpause ging.
Nach der Wende konnte noch einmal bis auf vie Punkte verkürzt werden, doch das Aufflackern wurde durch einen erneuten Dreierhagel der Nürnberger jäh im Keim erstickt. Im letzten Viertel zeigten die Eggolsheimer noch einmal Moral und stemmten sich mit hohem Einsatz gegen eine noch höhere Niederlage. „Alles in allem war der Sieg von Nürnberg verdient, besonders weil wir ihnen das Leben durch 24 Turnovers und einer Freiwurfquote von knapp 40 % leicht gemacht haben.“ (Zitat Aas)
Die Punktesammler: Rau (21), Turan (15), Reinhardt (14) und Imamovic (13) für Eggolsheim konnten Riedel (14), Staupendahl (12), Rahm (10), Hümmer (10) und Ruckdäschel (10) zweistellig punkten.
