Eagles müssen sich in letzter Minute TTL Basketball Bamberg mit 58:62 (37:30) geschlagen geben
Große Enttäuschung im Eagles-Lager. Lange sah es am Sonntag in der Sporthalle Brüderstraße danach aus, dass die Regionalliga-Basketballer des BBV Leipzig dem bis dahin ungeschlagenen Gegner TTL Basketball Bamberg die erste Saisonniederlage zufügen können, wichtiger noch, die ersten Punkte auf dem Habenkonto zu verbuchen. Am Ende fehlte aber die Abgebrühtheit, den Sechs-Punkte-Vorsprung aus der 37. Minute über die Zeit zu retten.
Durch einem glücklichen Dreipunkttreffer drehten die Gäste das Spiel und die Eagles mussten sich trotz deutlicher Leistungssteigerung mit 58:62 (37:30) geschlagen geben. Hanno Freimuth war mit 31 Punkten bester Werfer des Spiels. Sein Dreierversuch zum Ausgleich zehn Sekunden vor dem Abpfiff schaute schon in den Korb, prallte aber zum Leidwesen der rund 60 Zuschauer wieder heraus.
„Wir sind sehr enttäuscht, dass wir uns das noch haben nehmen lassen", war Eagles-Kapitän Robert Händel, wie auch die gesamte Mannschaft, nach dem Abpfiff niedergeschlagen. „Wir müssen noch konzentrierter spielen und zwar bis zur letzten Sekunde, dann gewinnen wir auch solche Spiele." Bis zur Halbzeit sah alles nach einem erfolgreichen Nachmittag für den Oberliga-Aufsteiger aus der Messestadt aus. Angeführt von einem treffsicheren Hanno Freimuth, der zehn der ersten zwölf Punkte für sein Team versenkte, ging das erste Viertel mit 18:12 an die Eagles. Auch im zweiten Spielabschnitt hielten sie die Bamberger auf Abstand.
Doch nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste zu viele Gelegenheiten für einfache Punkte und auf der anderen Seite wollte der Ball nicht so recht in den Korb. Mit 8:21 ging der dritte Abschnitt deutlich an den TTL (42:48, 30.). Doch die Mannschaft von BBVL-Trainer Marcus Jandt schlug gleich zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem 14:2-Lauf zurück. Die Leipziger Center Christian Reinhardt und Karim Rouabah trafen am Brett, Christopher Springsguth sicher von der Freiwurflinie und dazwischen immer wieder Hanno Freimuth. 56:50 und nur noch drei Minuten auf der Uhr. Aber es sollte nicht reichen.
„Wir haben unsere Teamdefense stark verbessert und wir sehen, dass wir in der Liga mitspielen können", hob Coach Marcus Jandt etwas Positives aus der Niederlage hervor. „Am nächsten Wochenende werden wir auch was Zählbares daraus machen." Am kommenden Samstag ist für den BBVL High Noon beim TuS Jena. Das Spiel beginnt ungewohnt zeitig um 12.00 Uhr mittags.
