Auch im dritten Saisonspiel konnten die DJK wieder keinen Sieg erringen. Vor heimischer Kulisse verlor man, am Ende etwas zu hoch, mit 61 zu 77 gegen den Turn und Sportverein aus Jena. Viel vorgenommen hatte sich das Team und startete hochmotiviert ins Spiel. Besonders Oli Jacob agierte nach seiner Einwechselung mit viel Herz und riss so seine Teamkollegen mit. Weil auch die taktischen Vorgaben hier noch umgesetzt wurden war es nicht verwunderlich, dass es nach dem ersten Viertel 18 zu 14 stand. Zum Ärger der zahlreichen Zuschauer leistete man sich allerdings im zweiten Spielabschnitt, wie schon im letzten Spiel, einen Blackout.
Jena konnte das Spiel durch einen 17 zu 3 Lauf drehen. Mit einem Sieben-Punkte-Rückstand ging es in die zweite Hälfte. Übermotivation und Hektik prägten im dritten Viertel das Spiel der Eggolsheimer, die weiterhin mit ihren schlechten Entscheidungen haderten. Beim Spielstand von 57 zu 46 ging es in den letzten Abschnitt. Zwar konnte der Rückstand mit aufopferungsvollem Kampf noch einmal bis auf Sechspunkte verkürzt werden, allerdings wollten einige Spieler in dieser Situation wieder zu viel. Individuelle Fehler waren das Resultat. Gegen Ende versuchte man mit schnellen Abschlüssen, Pressverteidigung und letzter Kraft sich der drohenden Niederlage entgegen zu stemmen, doch letztlich führte dieses Öffnen zu leichten Punkten der Gäste, weshalb der Sieg am Ende etwas zu hoch ausfiel. Sichtlich Enttäuscht kam Coach Manuel Aas zu folgendem Fazit: Der Mannschaft mangelt es am wenigsten an der Einstellung und Motivation. Zu häufig versuchen Spieler es mit der Brechstange und warten nicht geduldig genug auf die Optionen die ihnen das Spiel von ganz alleine bringen würde. Es gilt nun die Mannschaft auf zu richten und im nächsten Spiel mit einem Sieg Selbstvertrauen zu tanken.
